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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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(König) Karlmann schreibt Papst Johannes (VIII.), daß er die Nachfolge Kaiser Karls (des Kahlen) (im regnum Italiae) nach dessen Tod angetreten habe und einen Romzug nach der Unterredung mit seinen Brüdern (Karl III. und Ludwig dem Jüngeren) plane; er erbittet für den Erzbischof Theotmar (von Salzburg) das Pallium.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 289.

Reg.: Böhmer-Zielinski n. 537.

Lit.: Dümmler, Ostfränk. Reich III2 65f. und 140f.; Lapôtre, Jean VIII 337f. (ND 403f.); Hacke, Palliumverleihungen 9; Hartmann, Gesch. Italiens III,2 48; Rupp, Chrétienté 49; Fleckenstein, Hofkapelle I 188; Schlesinger, Karlingische Königswahlen 118; Mohr, Reichsidee 160; Maß, Freising Karolingerzeit 67, 186; Gorla, L'arcivescovo Ansperto 51; Drabek, Verträge 53f.; Hlawitschka, Widonen 70 (ND 205); Dopsch, Gesch. Salzburgs I 191f.; Arnold, Johannes 102f., 166f.; Scholz, Politik 230 Anm. 1066 und 1067.

Kommentar

Nur aus dem angegebenen Brief des Papstes an Karlmann ist das vorausgehende Schreiben des Königs bekannt. Zum inhaltlichen Zusammenhang vgl. n. 289. Laut Böhmer-Zielinski n. 537 wandte sich Karlmann noch von Pavia aus, wo er zuletzt am 16. Oktober nachgewiesen ist, an den Papst. Das Schreiben des Königs dürfte daher auf Mitte Oktober 877 zu datieren sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 285, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cd891b4d-1482-461e-af83-82719478c76d
(Abgerufen am 21.07.2018).