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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Papst Johannes (VIII.) beauftragt Erzbischof Sigebod von Narbonne (Sigibodo archiepiscopo Narbonensi) (in ähnlichem Wortlaut wie in n. 532), Bischof Girbert von Nîmes zur Rückgabe des päpstlichen Klosters (Saint-Gilles) aufzufordern.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 532.

Reg.: vgl. J 2483; JE 3264; MMFH III 194 n. 84.

Lit.: Griffe, Aude 113; Chelini, Église de Narbonne 102 Anm. 7; Boshof, Traditio Romana 80; Lohrmann, Delegationsgerichtsbarkeit 536; Dubois-Renaud, Influences des vies des Saints 495-497.

Kommentar

Das in den Registerabschriften überlieferte Schreiben (n. 532) trägt im Anschluß an die Adresse von drei Erzbischöfen Rostagnus von Arles, Sigebod von Narbonne und Robert von Aix den Zusatz a paribus. Da im Brief stets ein Adressat in der zweiten Person Singular angesprochen wird, ist das Schreiben wohl in drei Exemplaren versandt worden, von denen jedoch nur eines ins Register aufgenommen wurde, vgl. zu den sogenannten A-pari- Briefen Lohrmann, Register Johannes 172. Zu den inhaltlichen Einzelheiten und zur Vorgeschichte vgl. n. 532. Die Datierung erfolgt entsprechend dem datierten Registerexemplar (n. 532).

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 533, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cc558a8e-7386-4030-9ae7-5c4c8e3ac7f2
(Abgerufen am 23.10.2018).