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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Papst Johannes (VIII.) konsekriert das vom Grafen Gerhard (von Vienne) erbaute Kloster Pothières.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Translatio s. Mariae Magdalenae Vizeliacum (Saxer, Dossier Vézelien 237); Ann. Vizeliacenses a. 868 (Huygens, Mon. Vizeliacensia 212).

Reg.: –.

Lit.: Louis, Girart 137 und 173; Boshof, Traditio Romana 40; Arnold, Johannes 106 Anm. 150.

Kommentar

Nur die beiden zitierten Quellen berichten von der Weihe; der Translationsbericht nennt irrig eine Initiative des Grafen, der schon 877 (vgl. Louis 122f.) gestorben war. Dort heißt es auch, Johannes habe im Anschluß an seine Rückkehr nach Rom den Klöstern Vézelay und Pothières Reliquien übersandt, was möglich, aber nicht sicher ist. Die Nennung des Stifters Gerhard könnte auch mit der Notiz in n. 438 zusammenhängen, die ebenfalls den verstorbenen Gerhard nennt. Die knappe Nachricht in den Ann. Vizeliacenses vermerkt, daß die Weihe vor dem Konzil von Troyes stattfand. Folgt man dem Itinerar des Papstes auf seinem Weg nach Troyes, so wäre eine Weihe in Pothières am ehesten nach seinem Aufenthalt in Vézelay (n. 389) und Flavigny (n. 390) und vor Erreichen von Troyes (n. 394) anzunehmen, woraus sich die zeitliche Einordnung ergibt.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 391, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/b15fad2b-223a-40f9-8512-3786c2ca387c
(Abgerufen am 22.10.2021).