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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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(Kaiserin) Angilberga unterstellt sich vor der Confessio beati Petri in S. Peter (in Rom) dem Schutz Papst Johannes' (VIII.) (... se sancto Petro tradidit et de ipsius altaris confessione tuendam recepimus ...).

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 670.

Reg.: vgl. Böhmer-Mühlbacher2 n. 1263b.

Lit.: Dümmler, Ostfränk. Reich II2 374 und III2 181f.; Hartmann, Gesch. Italiens III,1 297f.; Eichmann, Adoption 300; Odegaard, Engelberge 99 Anm. 55 und 101 Anm. 79; Boshof, Traditio romana 70f.; Arnold, Johannes 60.

Kommentar

Von der Traditio der Kaiserin in Rom erfahren wir nur in dem erwähnten Schreiben, vgl. dazu besonders Boshof. Bereits im Rahmen der Versammlung in Verona im Mai oder Juni 874 war die Kaiserin dem Papst durch König Ludwig den Deutschen und Kaiser Ludwig II. anempfohlen worden, vgl. n. 115. Zu weiteren Einzelheiten vgl. n. 670, Böhmer-Zielinski n. 391 und Boshof 71. Die Unterstellung unter den päpstlichen Schutz geschah, wie aus n. 670 hervorgeht, nach dem Treffen in Verona und wahrscheinlich spätestens, bevor Angilberga mit Karl III. im Mai 880 ins Ostfrankenreich ging. Eine genauere Eingrenzung der Datierung ist nicht möglich.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 121, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a4c6320c-b9fb-447f-a0d9-146208c0fc22
(Abgerufen am 21.07.2018).