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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Papst Johannes (VIII.) ermahnt (Erzbischof) Johannes von (Rouen) (Iohannis) (mit ähnlichem Wortlaut wie in n. 379), sich zu ihm zu begeben, sobald er erfahren habe, wann und wo die Synode tagen werde.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 379.

Reg.: J 2378; JE 3157.

Lit.: Lapôtre, Jean VIII 10 (ND 76); Caspar, Register Johanns 141f.; Rupp, Chrétienté 40; Lohrmann, Register Johannes 281; Oexle, Ebroin von Poitiers 202; Arnold, Johannes 35.

Kommentar

Vor der Adresse eines an Ansegis von Sens ergangenen Einladungsschreibens (n. 379) werden die Empfänger weiterer Zitationen erwähnt, darunter Iohannis de Toronia. Lapôtre hat vorgeschlagen, den besagten Johannes mit Erzbischof Johannes von Rouen gleichzusetzen. Einleuchtender ist jedoch die Konjektur von Hardouin, Acta conc. VI 35 Anm. 41, wonach sich hinter Iohannis de Toronia die Erzbischöfe Johannes von Rouen und Adalard von Tours verbergen würden. In n. 361 folgen die Namen der Erzbischöfe von Rouen und Tours als Adressaten von A-pari-Briefen tatsächlich aufeinander (Iohannis archiepiscopi Rodonensis, Adelaldus Toronensis), und es kann angenommen werden, daß im Falle des vorliegenden Briefes ein ähnlicher Eintrag irrtümlich zu Iohannis de Toronia zusammengefaßt wurde. Zu den A-pari-Briefen vgl. n. 379. Durch den genannten Vermerk in n. 361 ist ein weiteres vorausgehendes Schreiben an Johannes von Rouen überliefert, vgl. n. 364. Zur Datierung vgl. n. 380.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 382, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a418aec4-cc01-44fd-917c-27f0a976a254
(Abgerufen am 22.03.2019).