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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Erzbischof Theoderich von Besançon beklagt sich bei Papst Johannes (VIII.) über die Angriffe Hubos, eines Getreuen König Karls (III.), auf die Güter seiner Kirche.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 631; n. 632.

Reg.: Gall. Pont. I 42 n. *14 und 344 n. *4.

Lit.: Dümmler, Ostfränk. Reich III2 127f.; Besson, Contribution 48.

Kommentar

Nur aus den angegebenen Papstbriefen erfahren wir von dem Schreiben (litteris in n. 632) Theoderichs an Johannes VIII. Der Name des Unruhestifters ist lediglich aus n. 631 bekannt; in n. 632 ist allgemein von iniquis et Deum non timentibus viris sowie von his, qui res ecclesię vestrę invadere presumpserunt die Rede. Zu den Hintergründen vgl. n. 631 und n. 632. Möglicherweise wurde die Klage des Erzbischofs dem Papst durch Theoderichs Suffragan Hieronymus von Lausanne überbracht, der nach Rom gereist war, da ihm sein Bistum von einem von Karl III. lancierten Gegenkandidaten streitig gemacht worden war, vgl. n. 634. Zu datieren ist einige Wochen vor die päpstliche Antwort.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 627, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a3a23b81-f56e-446c-bcc4-1bb5b0f0197c
(Abgerufen am 21.10.2018).