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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Papst Johannes (VIII.) verleiht dem Kloster S. Salvatore am Monte Amiata ein Privileg.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. Gregors V. von 996 Mai 27 (Zimmermann, PUU II 644 n. 329); Klage Winizos von etwa 1004–1007 (Kurze, Cod. dipl. Amiatinus II 68 n. 225); Urk. Leos IX. von 1050 August 6 (Kurze, Cod. dipl. Amiatinus II 201 n. 278).

Reg.: IP III 239 n. *3; Kurze, Cod. dipl. Amiatinus I 337 n. 160.

Lit.: –.

Kommentar

Das verlorene Privileg wird nur in den beiden zitierten PUU erwähnt. Dort wird auch auf die ebenfalls nicht erhaltenen Privilegien der Päpste Stephan IV. (IP III 239 n. *1), Hadrian II. (IP III 239 n. *2) und Formosus (IP III 239 n. *4) verwiesen. Die Identifizierung der Päpste ist nicht sicher, aber die Vorschläge von Kehr in IP liegen nahe und wurden auch von Kurze übernommen. Zum Streit des Abtes Winizo mit dem Bischof von Chiusi, der auch zu der zitierten Klageschrift führte, vgl. Leicht, Leggi 536-557. Die Datierung ist nicht weiter eingrenzbar.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 19, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a3293d5b-024d-42fc-86c9-e642ae6fe838
(Abgerufen am 19.06.2019).