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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Nikolaus (I.) bestätigt (concessit) dem Erzbischof Johannes (VII.) (von Ravenna) (Iohanni archiepiscopo) den Besitz des Klosters S. Hilarius samt Pertinenzien und Rechten (cum omni pertinentia et districtione).

Empfänger:
Erzbischof Johannes (VII.) (von Ravenna)

Überlieferung/Literatur

Erw.: 11. Jh., Mailand Arch. ECA (Transsumpt) (Kehr, PUU Mailand 81f. n. 2, ND 255f.).

Reg.: IP V 42 n. *113.

Kommentar

Das zusammen mit n. 50, n. 115 und IP V 48 n. *148 im Transsumpt der Ravennater Urkunden erwähnte Privileg wird dort mit dem Zitat der Sanctio negativa genannt. Kehr vermutet wohl zu Recht, das Privileg sei in die Zeit nach Johannes’ Unterwerfung (n. 557 und n. 559) zu setzen, die er in PUU Mailand noch übereinstimmend mit JE I p. 345 auf den November 862 datiert, während in IP V 41 n. 108 mit Lib. pont. II 168 Anm. 17 der 18. November 861 angenommen wird, vgl. n. 559. Wahrscheinlich ist die Urkunde deshalb zwischen dem 18. November und dem Pontifikatsende des Papstes Nikolaus I. ausgestellt worden.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 561, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/fa79bc6f-f135-4e3a-8015-4d88b5c0a806
(Abgerufen am 16.01.2017).