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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Nikolaus (I.) verleiht dem Kloster S. Germain in Auxerre ein Privileg.

Empfänger:
Kloster S. Germain in Auxerre

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. Karlmanns II. von 884 Juni 11 (Grat u. a., Recueil II n. 77); Urk. Karls III. von 886 Okt. 28 (MG DD Karl III. n. 145; Böhmer-Mühlbacher2 n. 1729); Urk. Odos von 889 Juli 11 (Tessier-Bautier, Recueil n. 11).

Reg.: JE *2856α.

Lit.: Wollasch, Patrimonium beati Germani 214.

Kommentar

Nur aus den angegebenen Erwähnungen erfahren wir von dem Privileg, das bei Karl III. und Odo zusammen mit anderen Königsurkunden und mit dem Synodaldekret (von Juni 864 in Pîtres, MG Conc. IV 169) genannt wird. Aus der Notiz bei Wiederhold, PUU Frankreich V 18 (ND 436) geht nicht klar hervor, ob in den dort angegebenen Chartularen weitere Überlieferungen zu finden sind. Die angegebenen Erwähnungen lassen keine Rückschlüsse auf den genaueren Inhalt zu. Denkbar wäre, daß die Urkunde in die zeitliche Nähe zu der Synode von 864 zu legen ist. Ebenso könnte ein Zusammenhang mit der Romreise der Mönche von Auxerre im Jahr 862 (vgl. n. 567) bestehen. Da jedoch keine letzte Sicherheit besteht, ist auf die gesamte Pontifikatszeit Nikolaus’ I. zu datieren.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 457, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ee195220-02c4-4cf0-a028-c0905d7a3908
(Abgerufen am 27.03.2017).