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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Der (abgesetzte) Erzbischof Gunther von Köln kehrt mit Erlaubnis und Rat Papst (Nikolaus’ I.) aus Rom zurück, um an der Synode von Pavia (n. 752) teilzunehmen (cum licentia et consilio ipsius pontificis a Roma regressus ad sinodum ipsam devenit).

Empfänger:
Erzbischof Gunther von Köln

Überlieferung/Literatur

Erw.: Propagandaschrift Gunthers von Köln (MG Conc. IV 192).

Reg.: Böhmer-Zielinski n. 236.

Lit.: Fuhrmann, Propagandaschrift 4-6.

Kommentar

Die in der Propagandaschrift (hierzu vgl. n. 752) überlieferten Beratungen von Pavia befaßten sich auch mit der Absetzung der Erzbischöfe Thietgaud von Trier und Gunther von Köln (vgl. n. 670), der hieran teilnahm. In den Einleitungspassagen wird die päpstliche Erlaubnis zur Rückkehr Gunthers hervorgehoben, wobei dieser in Pavia offenbar den Eindruck vermittelte, mit päpstlichem Einverständnis zur Synode gereist zu sein, vgl. Fuhrmann 38 sowie MG Conc. IV 192 (Z. 18f.). Zum Ergebnis der synodalen Beratungen vgl. n. 752. Zuvor war Gunther in Rom gewesen, vgl. hierzu GP VII 26 n. *38. Die Erlaubnis zur Rückkehr muß kurz vor der Synode von Pavia erfolgt sein, woraus sich die Datierung ergibt.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 750, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ded4900a-7f25-40e6-b705-66b6ad88e77a
(Abgerufen am 22.07.2017).