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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Aus Byzanz trifft die Gesandtschaft des Asekretis Leo mit Briefen von Kaiser Michael (III.) (n. 546), Patriarch Photios (n. 545) sowie den Akten des Konzils (von Konstantinopel 861) ein.

Empfänger:
Gesandtschaft des Asekretis Leo

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 569; n. 572; n. 823; n. 824; n. 831; n. 857.

Reg.: –.

Lit.: Hergenröther, Photius I 438; Perels, Nikolaus 38; Haller, Nikolaus 30; Dvornik, Photian Schism 92f.; Stiernon, Konstantinopel 48; Lounghis, Ambassades byzantines 189, 324; Hartmann, Synoden 288; Scholz, Politik 204f.

Kommentar

Zu Verlauf und Ergebnissen der Synode in Konstantinopel vgl. n. 545, n. 546, n. 563 und Stiernon, Interprétations 679-689. Zum Amt des Asekretis vgl. Lounghis 324-327. Zum Aufenthalt der byzantinischen Gesandtschaft in Rom vgl. Perels 38f. sowie Haller 30f. Die Rückreise nach Byzanz mit den Antwortbriefen des Papstes verzögerte sich wegen der Verhandlungen in Rom bis ins Frühjahr 862 (vgl. n. 573). Die Gesandtschaft müßte ungefähr zeitgleich mit den ebenfalls aus Konstantinopel zurückkehrenden päpstlichen Legaten in Rom eingetroffen sein (vgl. n. 563), der Papstbrief (n. 824) spricht von einer zwei Tage späteren Ankunft.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 564, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/d49e63e6-0ee8-487b-b43d-3ba1dcbbec19
(Abgerufen am 27.07.2017).