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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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(Abt) Theoto (von Fulda) bittet Papst Nikolaus (I.) in einem Brief, seinen Neffen Albuin, der den Sohn König Karls (von Aquitanien) verwundet hatte, zu schützen.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Brieffragment Theotos (>MG Epist. V 532 n. 33).

Reg.: GP IV 363f. n. *24.

Lit.: Dümmler, Ostfränk. Reich II 103; Mohr, Krise 211f., Sandmann, Folge der Äbte 187.

Kommentar

Die Bitte des Fuldaer Abtes wird nur in dem angegebenen Fragment der Magdeburger Zenturien überliefert. Vgl. zu dieser Fuldaer Briefsammlung und ihren Überlieferungsproblemen Hartmann, Humanismus und Kirchenkritik bes. 102 und 205. Im Kommentar des Regestes in GP IV wird das Lob über Papst Nikolaus (>MG Epist. V 531 n. 33) durch Abt Theoto zu Recht mit der Bemerkung zitiert, daß nicht sicher sei, zu welchem der Briefe des Fuldaer Abtes an den Papst dieses gehöre. Zu einer Erwähnung des Grafen Albuin vgl. n. 763, woraus sich der mögliche Terminus ante quem ergibt; der Terminus post quem folgt aus dem teilweise rekonstruierten Itinerar des Albuin, vgl. Dümmler und GP IV.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 693, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/c77709b4-7627-4313-b472-04b643893ed8
(Abgerufen am 25.07.2017).