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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Nikolaus (I.) tadelt den König Lothar (II.) wegen des schlechten Empfangs der päpstlichen Legaten.

Incipit:
(Missos autem nostros, fili, quomodo ...)
Empfänger:
König Lothar (II.)

Überlieferung/Literatur

Orig.: –.

Kop.: –.

Insert: n. 786 .

Erw.: n. 763. Druck: MG Epist. VI 307 n. 36.

Reg.: JE 2777.

Lit.: Dümmler, Ostfränk. Reich II 131; Parisot, Lorraine 277; Haller, Nikolaus 61 Anm. 162; Engelmann, Legaten 67.

Kommentar

Nur ein kurzes Fragment des Papstbriefes findet sich im Antwortbrief Lothars (n. 786) inseriert. Dort streitet Lothar die schlechte Behandlung der päpstlichen Legaten ab und spricht von den priores und dem posterior, womit sich der Tadel auf die Legaten Radoald von Porto und Johannes von Cervia einerseits sowie auf die Legation des Arsenius andererseits beziehen ließe. Möglicherweise enthielt der weitere Text aber auch eine Empfehlung des Arsenius, woraus vielfach die insgesamt nicht ganz sichere zeitliche Einordnung des Briefes (JE, Parisot und mit Vorbehalten auch Perels in MG) abgeleitet wurde. Falls man diesen Vermutungen folgt, wurde das Schreiben wohl zusammen mit n. 739 und n. 742 an Lothar und den Episkopat seines Reiches Anfang Juli 865 in Gondreville ausgehändigt.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 738, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/c0b7f472-c3e5-4a3c-b4a8-e15d1825ec9a
(Abgerufen am 23.10.2017).