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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Nikolaus (I.) läßt in der (Diakonie)kirche S. Maria in Cosmedin (in Rom) (... in aecclesia ... genitricis Dei ... qui vocatur Cosmidi ...) ein Hospiz errichten.

Empfänger:
S. Maria in Cosmedin (in Rom)

Überlieferung/Literatur

Erw.: Lib. pont. (Duchesne II 154); Flodoard von Reims, De Christi triumphis (Migne, PL CXXXV 821).

Reg.: –.

Lit.: Corpus Basilicarum II 282; Buchowiecki, Kirchen Roms II 591; Pani Ermini, Renovatio murorum 495.

Kommentar

Zu den nur im Lib. pont. erwähnten Baumaßnahmen vgl. Armellini, Chiese II 738 sowie Corpus Basilicarum II 282. Zur weiteren Förderung von Bauten an dieser Kirche (an der Nikolaus wohl vor seinem Pontifikat als Diakon wirkte, vgl. n. 421) siehe auch n. 483 und n. 648. Der Bau war zur Unterbringung von Bischöfen allgemein, vielleicht auch für den Papst und sein Gefolge bestimmt: ... ad opus atque utilitatem pontificum, ubi quotiens oportunum fuerit, cum omnibus qui eis famulantur, amplissime hospitentur. Laut Armellini wurden das Hospiz sowie die anderen Neubauten (Triklinium und Oratorium, vgl. n. 648) später auf den Papst bezogen und sprechend S. Niccolò genannt. Zur Kirche vgl. auch IP I 113f. Aus dem Kontext des Lib. pont. ist vorliegende Schenkung wahrscheinlich in die 9. Indiktion des laufenden Zyklus’ zu datieren, vgl. n. 519.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 521, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/b6086720-ad8b-4c15-a848-155b8bd9ef7e
(Abgerufen am 24.09.2017).