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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Nikolaus (I.) gewährt (Erzbischof) Liutbert von Mainz das Pallium (... 〈paternitatisvestrae largitate palliatum...).

Empfänger:
(Erzbischof) Liutbert von Mainz

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 808.

Reg.: J *2088; JE *2762; Böhmer-Will, Reg. 73 n. 3; GP IV 64 n. 31.

Lit.: Hacke, Palliumverleihungen 141; Henche, Liutbert 125; Bigott, Ludwig der Deutsche 153-155.

Kommentar

Auf die Palliumsverleihung wird in der angegebenen Erwähnung nur knapp verwiesen. In n. 705 spielt Nikolaus möglicherweise hierauf mit einem allgemeinen Hinweis gegenüber Ludwig dem Deutschen an, er wolle hinsichtlich des Erzbischofs Liutbert wie gewünscht verfahren, vgl. Dümmler, Ostfränk. Reich II 84. Der Zeitpunkt der Palliumsverleihung muß demnach wohl nach (vielleicht sogar gleichzeitig mit) n. 705 und vor der zitierten Erwähnung in dem Synodalbrief von Pîtres/Soissons (n. 808) angesetzt werden, dabei kann die Annahme einer Verleihung noch 864 – wie von GP favorisiert – eine gewisse Plausibilität beanspruchen; dann könnte sogar Salomon von Konstanz als Überbringer fungiert haben, vgl. n. 713.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 708, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a91dbcb3-5c7d-41d3-b283-a4de0074c7a2
(Abgerufen am 27.03.2017).