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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Nikolaus (I.) setzt Bischof Rothad von Soissons auf einer Synode in Rom (in domo quae nuncupatur Leoniana) offiziell wieder in seinem früheren (Weihe)grad auf seinen (Bischofs)sitz ein und schickt ihn mit päpstlichen Schreiben (n. 753, n. 754, n. 755 sowie n. 756) in Begleitung des Apokrisiars Arsenius von Orte zurück.

Empfänger:
Bischof Rothad von Soissons

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 745; n. 753; n. 754; n. 755; n. 756; Lib. pont. (Duchesne II 163).

Reg.: J p. 246; JE I p. 356.

Lit.: Hefele-Leclercq, Hist. IV,1 354f.; Schrörs, Hinkmar 258; Haller, Nikolaus 105; Hartmann, Konzilien und Geschichtsschreibung 493.

Kommentar

Zum letzten Akt des römischen Konzils am 22. Januar 865, auf der die endgültige Wiedereinsetzung Rothads geschah, vgl. auch die Vorgeschichte in n. 727, n. 746, n. 747 und n. 748. Zum päpstlichen Wiedereinsetzungsschreiben für Rothad vgl. n. 745 und zur Legation des Arsenius n. 759. Die Datierung des Restitutionsaktes ergibt sich aus dem Hinweis sequenti vero die im Lib. pont., der auf die Datumsangabe für die Ereignisse in n. 747 folgt. Rothad und Arsenius reisten jedoch wohl frühe-stens Ende März ab; als Terminus ante quem muß der 22. April 865 gelten, vgl. n. 759. Zu den damit verbundenen Konsequenzen für die Datierung des Libellus proclamationis vgl. n. 746. Vgl. zu weiteren Datierungsfragen n. 745.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 749, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a3fdb2ca-a7cd-49fa-a05e-ed7778d9629d
(Abgerufen am 19.08.2017).