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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Benedikt (III.) läßt die wegen ihres Alters zerstörten sieben silbernen Stationskreuze wieder herrichten.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Lib. pont. (Duchesne II 146). Reg.: -.

Kommentar

Die Kreuze dienten der römischen Bevölkerung als Zeichen, um sich zu Stationsgottesdiensten oder anderen feierlichen Anlässen zu versammeln, vgl. Duchesne 150 Anm. 24. Sie wurden dann den Gläubigen der einzelnen Regionen vorangetragen, vgl. Kirsch, Stationskirchen 36. Vgl. zum Ritus auch Ordo Romanus XXI (Andrieu, Ordines III 247-249) und Baldovin, Urban Character 138 und 162f. Das Gewicht der Kreuze wird mit 51 1/2 Pfund angegeben. Zu datieren ist wie n. 383; die in der Vita berichtete Tiberüberschwemmung zum Januar 856 ist Terminus post quem.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 394, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0856-00-00_12_0_1_4_2_394_394
(Abgerufen am 23.01.2017).