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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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(Papst Benedikt III.) überträgt dem Vestarar Pippin Besitzungen (in der Gegend von Subiaco) (sicuti quondam pipino Leon memori vestarario genitori meo per prcepti pagina ad sanct Romane cclesi ... locis detentus fuit ...).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Urk. von 883 August 21 (Allodi-Levi, Reg. Sublacense 11-13 n. 6, 12). Reg.: IP I 19 n.*3. Lit.: Egidi, Notizie storiche 200f.; Carosi, Primo monastero 162 und 169f.

Kommentar

Nur aus der Erwähnung erfahren wir von der päpstlichen Schenkung an den 883 bereits verstorbenen und dort als genitor des Konsuls und dux Caesarius bezeichneten Vestarar. Die Urkunde des Reg. Sublacense ist zwar als Fälschung verdächtigt worden (vgl. Egidi, IP und Carosi), jedoch ist Pippin im Reg. Sublacense zum Jahr 857 belegt (Reg. Sublacense 132 n. 87). Deshalb ging Kehr in IP wohl zu Recht von einer Echtheit der vorliegenden päpstlichen Schenkung aus. Zu Pippin vgl. bereits Galletti, Del vestarario 39-41. Da Pippin in seinem Amt erstmals 857 erwähnt wird, liegt eine Datierung in den Pontifikat Benedikts III. nahe, obwohl grundsätzlich auch ein unmittelbarer Vorgänger oder Nachfolger (so favorisiert Kehr in IP Papst Leo IV.) nicht auszuschließen ist.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 358, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0855-00-00_3_0_1_4_2_358_358
(Abgerufen am 22.05.2017).