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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Leo (IV.) läßt das Kloster S. Martin (in Rom) (monasterium beati Martini ) wiederaufbauen und schenkt eine weiße, verzierte Decke sowie fünf Tücher.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Lib. pont. (Duchesne II 133). Reg.: -. Lit.: Ferrari, Roman Monasteries 232 und 235f.

Kommentar

Die Baumaßnahmen waren laut dem Bericht des Lib. pont. auf Grund des Alters notwendig geworden. Ferrari erwägt eine Zerstörung durch die Sarazenen, was jedoch eher unwahrscheinlich ist, weil dies in der Leovita wie in anderen Fällen wohl eigens erwähnt worden wäre. Zur Geschichte des bei der Peterskirche gelegenen Klosters vgl. außer IP I 145 auch Ferrari 233ff. und Caraffa, Monasticon Italiae I 69f. n. 133. Zu weiteren Schenkungen des in S. Martin erzogenen (vgl. n. 65 ) Papstes vgl. n. 143 , n. 267 , n. 296 und n. 312 . Die Decke war mit einer Darstellung von Jesus, den Aposteln und Maria sowie mit dem päpstlichen Namen versehen; auch die Verzierung der vela wird genauer beschrieben. Die Datierung ergibt sich aus der weitgehend chronologischen Berichterstattung nach Indiktionen im Lib. pont., vgl. dazu n. 121 und n. 317. Ebenso wie bei n. 296 ist eine zeitliche Koinzidenz mit der am 10. August 854 für das Kloster ausgestellten Urkunde (n. 312) nicht ganz auszuschließen.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 318, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0854-00-00_2_0_1_4_2_318_318
(Abgerufen am 26.07.2017).