Regestendatenbank - 176.134 Regesten im Volltext

RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

Sie sehen den Datensatz 249 von insgesamt 870.

Bischof Bernhard (I.) von Salerno , der wegen der Besetzung seines Bischofspalastes durch Sarazenen nach Rom gegangen war, verweilt einige Zeit bei Papst (Leo IV.) und den Römern.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Chr. Salernitanum c. 99 (Westerbergh 100). Reg.: IP VIII 344 n. *5. Lit.: Schipa, Principato longobardo di Salerno 117f.; Taviani-Carozzi, Principauté de Salerne 1645f.

Kommentar

Im Quellentext heißt es, dies habe sich ereignet, als Sico und Peter in Salerno herrschten. Sico I. war der Sohn des 849 verstorbenen Siconolf I., dem bis etwa 855-856 sein Taufpate Peter zur Seite stand, vgl. Taviani-Carozzi I 322f. Zu den politischen Hintergründen vgl. auch Böhmer-Zielinski 115 und die dort zitierte Literatur. Laut dem Chr. Salernitanum wurde der Bischof mehrfach durch die Herrscher und das Volk aufgefordert zurückzukehren. Taviani-Carozzi I 646 erschließt aus der vorliegenden Quellenpassage ein relativ enges Verhältnis des Bischofs von Salerno zu Rom; Leo IV. habe vielleicht sogar bei der Designation Bernhards I. eine Rolle gespielt. Über die früheren Beziehungen Sergius' II. zu Benevent-Salerno vgl. n. 34 . Zu datieren ist nach der Heerfahrt Ludwigs II. (Böhmer-Mühlbacher 2 1154a, Böhmer-Zielinski 88), die kurz zuvor im Chr. Salernitanum erzählt wird.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 249, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0852-00-00_1_0_1_4_2_249_249
(Abgerufen am 27.03.2017).