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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Leo (IV.) empfängt den Boten und Brief (n. 214) (Kaiser) Lothars , versammelt das Volk und übergibt Reliquien von Maria und anderen Heiligen sowie den Körper des hl. Alexander, des Sohnes der Felicitas.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Translatio s. Alexandri (Krusch 429). Reg.: Erhard, Reg. Hist. Westfaliae 104 n. 401-402. Lit.: Honselmann, Reliquientranslationen 178; Boshof, Traditio Romana 89; Hägermann, Bremen und Wildeshausen 19f. und 28; Herbers, Leo 367-369; Herbers, Rom im Frankenreich 140f., 142 und 145.

Kommentar

Zur Gesandtschaft vgl. auch n. 214. Zuvor hatte sich Leo mit den principes civitatis beraten, eine gewisse Wartezeit war üblich. Der Ort der Übergabe in Rom wird nicht genannt. Die Übertragung des im Text genannten corpus integrum des hl. Alexander hängt vielleicht mit der Translation der Felicitasreliquien 839 nach Vreden zusammen, vgl. Ann. Xantenses (MG SS rer. G. [12] 10); zu den zugehörigen Authentiken Honselmann 183. Dieses Vorbild (Felicitas soll die Mutter Alexanders gewesen sein) könnte die Translation und den Bericht darüber beeinflußt haben. Im Text der Translatio (vgl. auch das von Härtel hg. Faksimile) heißt es, daß sich die Gesandtschaft 14 Tage in Rom aufhielt. Zur Datierung vgl. n. 214 .

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 215, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0850-00-00_4_0_1_4_2_215_215
(Abgerufen am 21.09.2017).