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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Leo (IV.) schenkt der Kirche (S. Croce in) Gerusalemme (in Rom) (in ecclesia Ierusalem) einen goldverzierten Behang und vier goldverzierte Decken; außerdem ein Ziborium, vier gammadia, vier Tafeln und vier silberne Bögen.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Lib. pont. (Duchesne II 121 und 122). Reg.: -. Lit.: Corpus Basilicarum Christianarum I 169; Buchowiecki, Kirchen Roms 607.

Kommentar

Die Schenkung wird nur im Lib. pont. an zwei kurz aufeinanderfolgenden Stellen verzeichnet. Bei der zweiten Nennung heißt es nur in Suxorio, was mit der Kirche S. Croce zu identifizieren ist, vgl. Buchowiecki. Zur Kirche vgl. auch IP I 35f. sowie Hülsen, Chiese 243, Armellini, Chiese II 981f. und Corpus Basilicarum Christianarum I 165-194. Die Schenkungen im Zusammenhang mit dem Ziborium sind nicht alle eindeutig zu ermitteln, vgl. Du Cange, s. v. olea und gammadium (im Text heißt es ciburium olee, qui pendent in circuitu altaris) . Bei den Silberbögen wird das Gewicht verzeichnet. Die Datierung ergibt sich aus der weitgehend chronologischen Berichterstattung nach Indiktionen im Lib. pont., vgl. dazu n. 175.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 185, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0848-06-27_11_0_1_4_2_185_185
(Abgerufen am 24.07.2017).