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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,2

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Papst Leo (IV.) weiht (den späteren Papst) Nikolaus (I.) zum Diakon; (den späteren Papst) Benedikt (III.) zum Priester und verleiht diesem die Titelkirche S. Calixt (S. Maria in Trastevere) .

Überlieferung/Literatur

Erw.: Lib. pont. (Duchesne II 140, 151; Prerovský II 581, 594). Reg.: -. Lit.: Mann, Lives II 309 und III 9.

Kommentar

Die nur in den Erwähnungen im Zusammenhang mit dem Werdegang der jeweiligen Päpste genannten Weihen müssen wohl auf einen der Ordinationstermine Papst Leos IV. (n. 156) bezogen werden. Daraus ergibt sich, daß sie frühestens im Dezember 847 stattgefunden haben können. Aus den üblichen Weihezeiten (vgl. Hinschius, Kirchenrecht 114) ergeben sich die erschlossenen Tagesdaten. Weil beide Personen in der Unterschriftsliste des römischen Konzils vom 8. Dezember 853 (MG Conc. III 338f., vgl. n. 307 ) belegt sind, waren sie zu diesem Termin bereits geweiht; eine Weihe erst im März 853 ist wahrscheinlich auszuschließen, weil Leo IV. den Ordinationstermin des Monates März wohl 848 wahrnahm, vgl. n. 156 . Daraus ergibt sich als letztmöglicher Weihetermin Dezember 852. Zur Subdiakonsweihe von Nikolaus I. vgl. n. 14 . Zur Titelkirche Benedikts, S. Calixt, vgl. auch IP I 127f. und Armellini, Chiese II 783-797.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,2 n. 157, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0847-12-17_2_0_1_4_2_157_157
(Abgerufen am 30.05.2017).