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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Auf einem Treffen zwischen König Heinrich (I. von Ostfranken) und König Rudolf (von Westfranken), an dem auch König Rudolf (II. von Hochburgund) teilnimmt, werden wechselseitige Freundschaftsbündnisse abgeschlossen.

Überlieferung/Literatur

Flodoard, Annales a. 935, Lauer, S. 61: (Rudolf von Westfranken) locutus cum missis Heinrici (von Ostfranken) ad eius properat colloquium, ubi etiam Rodulfus rex Iurensis interfuit, pactaque inter ipsos amicitia. Vgl. Widukind, Res gestae Saxonicae I, 39, edd. Hirsch/Lohmann, S. 58.

Reg.: Böhmer-Ottenthal, Nr. 49a.

Kommentar

Die Forschung hat vermutet, daß es bei dem Treffen nicht nur um die von Flodoard erwähnten westfränkisch-lotharingischen Konflikte um Heribert II. von Vermandois und Hugo den Großen sowie um Graf Boso, den Bruder Rudolfs von Westfranken, ging, sondern auch um eine Herrschaftsregelung im Viennois und im Lyonnais. Möglicherweise wurde schon damals König Rudolf II. von Hochburgund das Viennois zugesagt; vgl. Poupardin, Le royaume, S. 61; Fournial, Souveraineté, S. 426f.; Schieffer, Einleitung, S. 12; Mayer, Alpen und Burgund, S. 69f.; Demotz, Bourgogne, S. 221f.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 3017, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/fcbf4adc-2e1e-4c1f-9061-6c3ac2b3e683
(Abgerufen am 21.10.2017).