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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Die Könige Hugo und Lothar (von Italien) schenken ihrem Neffen, dem Grafen Hugo, ihre im Königreich Burgund (infra regnum Burgundiae) im Comitat von Vienne gelegene Curtis Eltevensae (Châtillon-Saint-Jean, Dép. Drôme, Arr. Valence, Ct. Romans-sur-Isère) mit 700 Mansen und allen Pertinentien zu freiem Eigen.

Überlieferung/Literatur

D HuLo.43.

Vgl. Böhmer-Zielinski III, Nr. 1743. Siehe noch Chevalier, Regeste Dauphinois, Nr. 1109.

Kommentar

Von den auf dem Boden des Regnum Italiae für Empfänger in Burgund ausgestellten Urkunden Hugos und Lothars sind insgesamt drei überliefert, neben D HuLo.43 auch noch D 34 (Reg. 3012) und D 76 (Reg. 3047); vgl. auch Böhmer-Zielinski III, Nr. 1656, 1756 u. 1791. – Graf Hugo, ausdrücklich als nepos König Hugos bezeichnet, wird ein sonst nicht weiter nachweisbarer Sohn der Theutberga, der Schwester König Hugos, gewesen sein, also ein Bruder des Erzbischofs Manasses von Arles; der an ihn gelangte umfangreiche Besitz scheint später an das Kloster Montmajour bei Arles gekommen zu sein, dessen Anfänge vielleicht noch auf Hugo zurückgehen; vgl. Reg. 3049. Beachtung verdient der Name regnum Burgundiae für das niederburgundische Königreich. – Siehe im übrigen Böhmer-Zielinski III, Nr. 1743.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 3022, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/fb82dc93-edef-40cc-b484-16f3be6cbe45
(Abgerufen am 17.01.2017).