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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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König Hugo (von Italien kehrt aus Niederburgund nach Oberitalien zurück).

Überlieferung/Literatur

Keine direkten Nachrichten. – Zu erschließen aus D Hu.19 (929 Februar 28, Turin); vgl. Böhmer-Zielinski III, Nr. 1562.

Reg.: Böhmer-Zielinski III, Nr. 1561.

Kommentar

Die Datierung der von Schiaparelli in seine Sammlung der Urkunden König Hugos als D 19 aufgenommene Urkunde, bei der es sich um eine in Gegenwart König Hugos ausgestellte und in ihrer Echtheit strittige Charta des Markgrafen Adalbert von Ivrea handelt, scheint genauso wie die Erwähnung des Königs im Actum dieser Charta (S. 54 Z. 4f.) authentisch zu sein, wohingegen der Rechtsinhalt des Stückes zumindest interpoliert sein dürfte; vgl. Böhmer-Zielinski III, Nr. 1562, Kommentar. – Hugo von Italien war zuletzt Ende November 928 in Valence zugegen (das vorige Reg.). Möglicherweise ist er schon im Laufe des Dezembers nach Italien zurückgekehrt. Nachweisbar ist er dort, sieht man von D 19 einmal ab, erst am 12. März 929 in Pavia (Böhmer-Zielinski III, Nr. 1564).

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 3006, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ee5e48d7-2749-478f-8acc-dc671df19368
(Abgerufen am 21.08.2017).