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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Die Könige Hugo und Lothar (von Italien) schenken der (erzbischöflichen) Kirche von Vienne unter Erzbischof Sobon zu ihrem, ihres Großvaters und Vaters Tetbald (Theobald) sowie des Berilio, Vater des Ingelbert, Seelenheil aus Eigengut (iuris nostri) die Curtis Casteneto inferiore (Châtenay, Dép. Isère, Arr. Grenoble, Ct. Roybon) im Comitat von Vienne mit allen Pertinentien zu freiem Eigen.

Empfänger:
Kirche von Vienne unter Erzbischof Sobon

Überlieferung/Literatur

D HuLo.76.

Vgl. Böhmer-Zielinski III, Nr. 1987. Siehe noch Chevalier, Regeste Dauphinois, Nr. 1174.

Kommentar

D 76 ist die letzte von drei Urkunden, die Hugo und Lothar in Italien für jeweils unterschiedliche niederburgundische Empfänger ausgestellt haben (vgl. Regg. 3012 u. 3022). Berilio ist der ehemalige Vizegraf von Vienne. Zur Familie des Ingelbert, eines Bruders sowohl des Erzbischofs Sobon von Vienne als auch des dortigen Vizegrafen Ratburnus, siehe bes. Winzer, Einzugsbereich, passim, bes. S. 253; vgl. schon Reg. 2957. Ingelbert ist auch in D HuLo.77 als Intervenient bezeugt; vgl. Böhmer-Zielinski III, Nr. 1994 (Lit.). – Beachtenswert ist, daß die Könige Hugo und Lothar noch im Januar 945 über Eigengut im Comitat von Vienne verfügten; vgl. Poupardin, Provence, S. 228 Anm. 3. – Vgl. im übrigen Böhmer-Zielinski III, Nr. 1987.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 3047, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e9b39cdf-acfb-419f-abfb-767199bd730f
(Abgerufen am 21.07.2017).