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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Ludwig (IV. von Westfranken) wird von (Graf) Karl Konstantin empfangen.

Überlieferung/Literatur

Flodoard, Annales a. 941, Lauer, S. 83: Ludovicus rex a Karlo Constantino in Vienna recipitur.

Reg.: Chevalier, Regeste Dauphinois, Nr. 1153.

Kommentar

Ungeachtet der Auseinandersetzung Ludwigs IV. mit den führenden westfränkischen Großen und trotz des Eingreifens Ottos des Großen in die westfränkischen Wirren (Reg. 3034) gelang es dem Karolinger damals noch einmal, seinen Anspruch auf das Viennois zu wahren (wobei allerdings offen bleiben muß, ob es in Vienne tatsächlich zu einer Huldigung durch Karl Konstantin gekommen ist: Brühl, Deutschland-Frankreich, S. 486 m. Anm. 177). Karl Konstantin, der Sohn Kaiser Ludwigs des Blinden, hatte zuletzt 931 König Rudolf von Westfranken die Unterwerfung zumindest versprochen (Reg. 3008; vgl. auch Reg. 3046). – Vgl. Lauer, Louis, S. 73; Poupardin, Provence, S. 234; Poupardin, Le royaume, S. 248; Fournial, Souveraineté, S. 428; Schilling, Guido von Vienne, S. 49; Demotz, Bourgogne, S. 222, 237 Anm. 183.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 3035, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e91bad1c-b512-4061-aa36-02691738bc03
(Abgerufen am 20.07.2017).