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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Papst Johannes (X.) fordert König Rudolf von Westfranken, Erzbischof Wido von Lyon sowie die Bischöfe Stateus von Chalon (-sur-Saône) und Berno von Mâcon auf, die dem Kloster Cluny im Streit mit dem Kloster Gigny entfremdeten Güter zurückzuerstatten, da Erzbischof Wido die Unrechtmäßigkeit des von dem verstorbenen Abt Berno von Cluny und Gigny getroffenen Maßnahmen festgestellt hat (Quia predictus vero Wido conqueritur, quod Berno abbas hoc legaliter non fecit).

Empfänger:
König Rudolf von Westfranken, Erzbischof Wido von Lyon sowie die Bischöfe Stateus von Chalon (-sur-Saône) und Berno von Mâcon

Überlieferung/Literatur

Undatiertes Papstschreiben, ed. Zimmermann, Papsturkunden, Nr. 58 S. 96f. (zu 927 Februar – August).

Regg.: J-L 3578 (zu 928); Martin, Conciles Lyon, Nr. 200 (zu 928); Böhmer-Zimmermann, Nr. 87 (zu 928).

Kommentar

Zur Datierung und zur Sache vgl. Zimmermann, ed. cit.; Rosé, Construire, S. 168f., 631 (Reg.). Siehe auch das am 9. September 927 ergangene Privileg Rudolfs von Westfranken für Cluny (D Raoul 12) mit der ausführlichen Vorbemerkung. Zu Abt Berno von Gigny und Cluny vgl. schon Reg. 2857; zu Bischof Berno von Mâcon siehe Rosé, a.a.O., bes. S. 247 – 249. – Vgl. noch Gerner, Lyon, S. 126, 249f. (zu 928).

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 2990, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e4bcd514-f968-4fc7-aad5-dd4e0cc9a88f
(Abgerufen am 28.03.2017).