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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Die Könige Hugo und Lothar (von Italien) schenken dem Kloster Cluny unter Abt Odo zu ihrem und ihrer (Hugos) Eltern, (Graf) Theobald (Thietbald) und Berta (von Tuszien), sowie aller Verwandten Seelenheil aus ihrem Besitz für den Unterhalt der Klosterbrüder die zwei im Comitat von Lyon gelegenen Curtes Savignei (Savigneux) und Ambrei (Ambérieux-en-Dombes) mit allen Pertinentien mit Ausnahme von sechs servientes, darunter den pistor Leutard.

Empfänger:
Kloster Cluny unter Abt Odo

Überlieferung/Literatur

D HuLo.34.

Siehe Böhmer-Zielinski III, Nr. 1675.

Kommentar

D 34 stellt die erste von drei Urkunden Hugos und Lothars dar, die diese in Italien für Empfänger jenseits der Alpen ausgestellt haben; vgl. Poupardin, Provence, S. 228 Anm. 2; siehe noch Regg. 3022 u. 3047. Zum Reformkloster Cluny, im westfränkischen Reich unweit der Grenze zum Königreich Niederburgund gelegen, vgl. schon Reg. 3007. – Abt Odo von Cluny hat sich Ende der 920er, Anfang der 930er Jahre mehrfach auf den Weg nach Rom gemacht und wird dabei auch den Königshof in Pavia aufgesucht haben (vgl. Böhmer-Zielinski III, Nr. 1656 u. 1675); dazu sowie allgemein zu den Beziehungen zwischen Cluny und den italischen Königen siehe Rosé, Construire, S. 191 – 192, 199 – 201, 275 – 277, 440 – 442, zu unserem Stück ebd., S. 252, 634 (Reg.). – Cluny wurde in der Folgezeit auch von den hochburgundischen Königen wiederholt bedacht; vgl. Regg. 3043, 3044 u. 3046 sowie D Burg. 33, 38 u. passim.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 3012, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e0cdcbf6-2435-4e9a-a4ae-5b55ab9c8529
(Abgerufen am 23.01.2017).