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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Die Erzbischöfe Rostagnus von Arles, Sigebod von Narbonne, Aribert von Embrun sowie die Bischöfe Ratbert von Valence, Litidumus (Leodoin?) von Marseille und Hictarius (Etherius) von Viviers beraten mit Papst Johannes (VIII.) über den Streit zwischen dem Kloster Saint-Gilles und dem Bischof Girbert von Nîmes über den Rechtsstand des Klosters, das von seinem Gründer, dem Hl. Ägidius, dem Apostolischen Stuhl übertragen worden war.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in zwei Urkunden Johannes’ VIII. für den Presbyter Amelius und den Abt Leo von Saint-Gilles (J-E 3176 u. 3179), ed. Goiffon, Bullaire de St-Gilles, S. 5 – 10 Nr. 3 (878 Juli 21), und S. 11 – 16 Nr. 4 (878 August 18, Troyes).

Reg.: Chevalier, Regeste Dauphinois, Nr. 810; vgl. ebd., Nr. 812.

Kommentar

Die Untersuchung des Streits durch Papst und Bischöfe wird einige Wochen vor der Ausstellung der ersten Urkunde, wohl bald nach der Ankunft des Papstes in Arles, stattgefunden haben. Zur Sache vgl. im übrigen Boshof, Traditio, S. 32 – 35; Winzer, S. Gilles, S. 41 – 45; Arnold, Johannes VIII., S. 140f.; Vones-Liebenstein, Saint-Gilles S. 98f.; siehe auch Regg. 2739A u. 2871A. Nîmes war Suffragan von Narbonne.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 2710, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/df765f42-794e-4eb1-949c-c811c9fb9c8c
(Abgerufen am 24.03.2017).