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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Hugo (von Vienne) richtet mit Hilfe des Erzbischofs Alexander von Vienne in der Kirche Saint-Pierre (vor Vienne) ein Kloster ein und stiftet dort ein Memoriale für seine Angehörigen.

Überlieferung/Literatur

Vgl. Böhmer-Zielinski III, Nr. 1479. – Frz. Übersetzung der Charta Hugos bei Cavard, Saint-Pierre, S. 51f.

Reg.: Chevalier, Regeste Dauphinois, Nr. 1065.

Kommentar

Die Wiederherstellung des monastischen Lebens in Saint-Pierre (vgl. Cavard, a.a.O., S. 50 – 55), die die lange Übergangsphase beendete, in der dort eine vom Domkapitel kontrollierte Kanonikergemeinschaft residierte (vgl. Regg. 2554), wird mit Hugos geplantem Fortgang nach Italien im Zusammenhang stehen (Böhmer-Zielinski III, Nr. 1483). Vgl. im übrigen ebd., Nr. 1479; siehe auch Descombes, Hagiographie, S. 373; Schilling, BM2, Nr. 570, S. 84, 93. – Von 926 März 8 datiert eine in Autun von Abt Aimo von Saint-Martin zu Autun ausgestellte Urkunde, die auf Rat und mit Einwilligung Hugos von Vienne zugunsten der Kirche von Vienne unter Erzbischof Alexander ausgestellt wurde (Chevalier, Regeste Dauphinois, Nr. 1070); vgl. Böhmer-Zielinski III, Nr. 1478. – Zu einem unbekannten Zeitpunkt zwischen 912 und 926 hat sich Hugo bei Erzbischof Alexander auch zugunsten der Kathedralkanoniker von Saint-Maurice in Vienne verwandt (Böhmer-Zielinski III, Nr. 1480).

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 2986, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cb126550-f334-4867-8926-24bac7bc7707
(Abgerufen am 23.03.2017).