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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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In Reaktion auf einen an die weltlichen Großen in Gallien gerichteten Brief Hadrians (II.) (Reg. 2615) teilen die gallischen Bischöfe (episcopi Galliarum) dem Papst ihre kirchenrechtlichen Bedenken mit (et quod sanctorum patrum decretis consona non sint, humiliter suggerentes) und fügen zur Bekräftigung ihrer Auffassung ein Schreiben des Papstes Nikolaus (I.) an einen gallischen Bischof (episcopus Galliae) bei, in dem der Vorgänger Hadrians (II.) sich gegen die Titulierung eines Presbyters als presbyterum Gerardi illustris comitis (Gerhard von Vienne) gewandt hatte (Reg. 2573.

Überlieferung/Literatur

Deperditum, in paraphrasierenden Auszügen erwähnt von Hugo von Flavigny, Chronicon, ed. Pertz, MGH SS 8, S. 354, bes. Z. 31 – 53.

Reg.: Schilling, Gallia pont. III/1, S. 361 Nr. *16 (= ebd., S. 114 Nr. *116).

Kommentar

Zur chronologischen Einordnung des ohne Datierung überlieferten Schreibens vgl. das vorige Reg. – Da es sich bei dem inserierten Schreiben Nikolaus’ I. um dessen Brief an Ado von Vienne handelt (Reg. 2573, dürfte die maßgebliche Beteiligung Ados an der Abfassung des bemerkenswerten Schreibens feststehen; vgl. die von Schilling, a.a.O., angeführte Literatur; siehe auch Lawo, Studien, S. 277. – Vgl. auch das vorige Reg.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 2617, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/c748706a-bfa0-446e-9961-8e17889fc463
(Abgerufen am 26.07.2017).