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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Papst Johannes (VIII.) fordert (Erz-) Bischof Rostagnus (von Arles) brieflich auf, auf einem Treffen mit seinen Suffraganen (suffraganeos suos episcopos ... convocet) jenen Mann, der die Braut eines gewissen Aito, der in päpstlichen Diensten steht, geraubt hat, und zwar nicht nur diesen, falls er die Braut nicht zurückgibt, sondern auch die)raut, falls sie zu ihrem Bräutigam nicht zurückkehren will, zu exkommunizieren (omni communione priventur).

Empfänger:
(Erz-) Bischof Rostagnus (von Arles)

Überlieferung/Literatur

In kanonistischen Auszügen überliefertes Papstschreiben, ed. Caspar, Fragmenta Registri Iohannis VIII. papae, MGH Epist. 7, S. 279 – 280 Nr. 13.

Regg.: J-E 2968; Ewald, Sammlung, S. 301 Nr. 13.

Kommentar

Johannes VIII. hat Mitte Dezember 872 den Papstthron bestiegen. Zum Terminus ante vgl. Ewald, a.a.O., S. 297 (vor 873 September). Caspar, ed. cit., datiert das Schreiben auf 872 Dezember – 873 Mai. – Zur Überlieferung des Papstschreibens in der sogen. Collectio Britannica siehe Ewald, Sammlung; Herbers, Leo IV., S. 49ff.; Schieffer, Register, S. 264, 270. Zu Rostagnus von Arles (871 – 914) siehe bes. Regg. 2791 u. 2901.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 2651A, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/c3da7cd4-1dc8-44af-b800-0aa714f376d7
(Abgerufen am 22.10.2017).