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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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Papst Benedikt III. bekräftigt (munivimus) den Friedensschluß zwischen Kaiser Ludwig (II. von Italien) und dessen Brüdern (Lothar II. und Karl von der Provence).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt im (undatierten) Schreiben des Papstes an den Episkopat im Reich Karls von der Provence (J-E 2669 = Reg. 2502, MGH Epist. 5, S. 612 – 614, bes. S. 613 Z. 25f.: pacem, quam inter Hludowicum munivimus ... suosque gloriosos germanos.

Regg.: Böhmer-Herbers I, Nr. 406 S. 177; Schilling, Gallia pontificia 3,1, Nr. *9 S. 359.

Siehe schon Böhmer-Zielinski I, Nr. 154, Kommentar.

Kommentar

Das undatierte Schreiben Benedikts III. (vgl. Reg. 2502 wird allgemein ins Jahr 857 gesetzt. Mit dem genannten Friedensschluß muß die Einigung von Orbe (Reg. 2495 gemeint sein, deren Einhaltung der Papst anscheinend gefordert hat, ohne daß wir etwas über den Zeitpunkt, den konkreten Anlaß und die Umstände seiner Intervention erführen. Möglicherweise hat er schon im Vorfeld des Treffens eine vermittelnde Rolle gespielt. In der Hauptsache ging es in dem Schreiben des Papstes um die Verfehlungen des Grafen Hukbert; vgl. auch Reg. 2521. Siehe auch Bougard, Petitor, S. 335.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 2497, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/ba242262-bfcf-436f-9059-3571cf60766b
(Abgerufen am 25.02.2017).