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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,4

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(Diözesan-)Synode unter Leitung des Erzbischofs Ado von Vienne.

Überlieferung/Literatur

Bezeugt in der nachfolgenden Synodalurkunde, ed. Achery, Spicilegium1 XII, S. 135 – 136;2 III, S. 360: congregata sancta synodus Viennae metropolis ecclesiae domno et venerabili archiepiscopo Adone praesidente.

Reg.: Martin, Conciles Lyon, Nr. 155. Vgl. das folgende Reg.

Kommentar

Bauer, Kontinuität, S. 53, 95, sowie Anton, Teilreichsepiskopat, S. 112 (S. 453), werten die Synode als Provinzialsynode, doch schwerlich zu Recht, da außer Ado kein weiterer Bischof genannt wird und die strittigen Güter, die bereits zur Zeit des Erzbischofs Agilmar (842 – 860, vgl. bes. Reg. 2506) Anlaß für eine scriptura inquisitionis waren, in der Diözese Vienne liegen. Das oben zitierte metropolis (sancta synodus Viennae metropolis ecclesiae) bezieht sich nicht auf synodus, sondern auf ecclesia (Viennensis), wie eine parallele Textstelle gegen Ende der Urkunde belegt: sancta metropolis Viennensis ecclesia. Die im folgenden Reg. zitierte Unterschriftenankündigung Ados, in der von den filii mei die Rede ist, an die sich Ado wegen der Beglaubigung der Urkunde wendet, spricht gleichfalls für eine Diözesansynode, da hier nur der eigene Klerus gemeint sein kann.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,4 n. 2622, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a9d7086e-f4c1-45fe-b153-07f5e48611cb
(Abgerufen am 28.07.2017).