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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Otto, im Begriffe nach Italien zu ziehen (nos modo ituri in Italiam), überträgt dem Mauritiuskloster in Magdeburg für das Wohl seines Reiches, sein eigenes sowie seiner Gemahlin Adelheid und seines Sohnes Otto (II.) genannte Besitzungen. – a. inc. 961, Ind. 4, a. r. Ott. 26.

Überlieferung/Literatur

D O.I.230 (B-O 304). Vgl. B-O 303 a.

Kommentar

Ohrdruf in Thüringen südlich von Gotha; vgl. Gockel, Ohrdruf, S. 397 Nr. 1. – Die schwierige Überlieferungslage und die kanzleigeschichtliche Problematik dieser und der weiteren für St. Moritz in kurzen Abständen ergangenen Urkunden (DD O.I.231, 232a-b), die vielleicht erst in Italien ausgefertigt wurden, ist hier nicht zu referieren. Ottenthal (B-O 303a) nimmt wegen der oben zitierten Passage einen förmlichen "Abmarsch nach Süden" an. In allgemeinen Worten sprechen Widukind III, 63, edd. Hirsch/Lohmann, S. 137, sowie Liutprand, De Ottone rege c. 2, ed. Becker, S. 160 (ed. Chiesa, S. 169f.), von einem Aufbruch nach Italien; vgl. auch Schieffer, Otto II., S. 257. Sicher ist, daß Otto bald nach dem 29. Juli (DD O.I.232a-b) den Weg nach Augsburg eingeschlagen hat, wo er am 15. August bezeugt ist (D O.I.233) und von wo aus wie üblich der Aufbruch nach Italien erfolgte (Reg. 2455). – Vgl. Köpke/Dümmler, Otto d. Gr., S. 325.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 2452, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0961-07-25_1_0_1_3_3_1023_2452
(Abgerufen am 25.05.2017).