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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Der [iudex domnorum regum] Teutp[ald] bezeugt einen Tausch zwischen Bischof Konrad von Lucca und dem Subdiakon Johannes über genannte Besitzungen. – [a. r. ..., Ind. ...]. – Amalbert notarius.

Überlieferung/Literatur

Charta (cartula comutationis), ed. Egger, Privaturkunde, S. 159-160 (mit zwei Teilabbildungen).

Kommentar

Die ungefähre zeitliche Einordnung der nur unvollständig in einem spätmittelalterlichen Bucheinband überlieferten Luccheser Originalcharta, die 1991 bei der Restaurierung der vom österreichischen Zisterzienserstift Zwettl kurz zuvor erworbenen Inkunabel entdeckt und ein Jahr später von Egger mit ausführlichem Kommentar publiziert wurde, stützt sich auf den Zeitraum, in dem der als Missus des Bischofs fungierende Notar Petrus, filius b.m. Ghisalperti schabionis, nachweisbar ist, was sich im übrigen mit den Nachweisdaten des Notars Amalbert deckt (939 Mai – 957 März). – Daß es bei dem Zeugen Teutp[...] tatsächlich um den seit 935 häufig nachweisbaren Königsrichter Teutpald handelt, zeigt der Schriftvergleich; s. Egger, a.a.O., S. 154 m. Abb. 2.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 2354, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0957-04-00_3_0_1_3_3_925_2354
(Abgerufen am 30.03.2017).