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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Eine Gesandtschaft des Erzbischofs Wilhelm von Mainz hält sich bei Papst Agapit (II.) auf (vestros nuntios ad sanctam sedem principis apostolorum et ad nostram apostolicam dignitatem missos), dem sie ein Schreiben Wilhelms überreicht (vestris litteris intimantibus) und von dem sie ein Privileg erwirkt, in dem dem Mainzer Erzbischof die Würde eines apostolischen Vikars und Missus in Germanien und Gallien bestätigt wird (J-L 3668).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der ohne Datierung überlieferten Urkunde Agapits II. für Mainz (J-L 3668), ed. Stimming, Mainzer UB I, Nr. 199 S. 122f., bes. S. 122. Vgl. B-Z2 246; Jakobs, Germania pontificia IV, S. 75 Nr. *64-65.

Kommentar

Wilhelm von Mainz, der illegitime Sohn Ottos d. Gr., war am 17. Dezember 954 Erzbischof von Mainz geworden (B-O 239b). Bereits im Herbst 955 bezieht er sich in einem weiteren Schreiben an den Papst (B-Z2 249; vgl. Reg. 2319) auf die ihm zuvor verliehenen Vikariatsrechte, wodurch sich die ungefähre chronologische Einordnung seiner Gesandtschaft ergibt. Vgl. auch Reg. 2319.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 2309, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0955-00-00_1_0_1_3_3_879_2309
(Abgerufen am 23.05.2017).