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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Eine Gesandtschaft Ottos (d. Gr.) (legati domni regis Othonis ) hält sich bei Papst Agapit (II.) auf.

Überlieferung/Literatur

(B-Z2 213 (mit Zitat der Hauptquelle, Flodoards Hist. Remensis eccl. IV. 35, jetzt ed. Stratmann , S. 434 Z. 18). Vgl. B-Z2 214-218; Jakobs , Germania pontificia IV, S. 368f. Nr. *37, 38-40.)

Kommentar

Schon Köpke/Dümmler , Otto d. Gr., S. 161, haben vermutet, daß die Anwesenheit des Abtes Hadamar von Fulda in Rom, der Anfang Januar eine Papsturkunde für sein Kloster, aber auch für das Erzbistum Hamburg-Bremen und das "Kloster" Gandersheim erwirkte (B-Z2 214-216, vgl. auch B-Z2 217 u. 218; Seegrün/Schieffer , Germania pontificia VI, S. 45f. Nr. 48), mit der bei Flodoard nicht genau datierten Gesandtschaft des ostfränkischen Königs zusammenhängt. Wahrscheinlich war Hadamar, der schon 943 in Rom war (Reg. 1939), ihr Leiter. Skeptisch indes Hussong , Studien II, S. 251-254; Vogtherr , Reichsabteien, S. 266f. Zum möglichen Zusammenhang mit dem Streit um die Reimser Erzbischofswürde vgl. Hehl , Papstbezug, S. 216f. -- Vgl. noch Büttner , Erzbischöfe, S. 11 (S. 285); Wehlt , Reichsabtei u. König, S. 275; Simon , Rom, S. 175, 183; Jakobs , Rombeziehungen, S. 65. -- Vgl. auch Reg. 2099.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 2084, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0947-00-00_5_0_1_3_3_652_2084
(Abgerufen am 19.02.2018).