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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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(Markgraf) Berengar (II.) setzt an Stelle des von ihm vertriebenen Bischofs Josef von Brescia einen gewissen Antonius dort ein.

Überlieferung/Literatur

(Liutprand, Antapodosis V, 29, ed. Becker , S. 148 (ed. Chiesa , S. 141).)

Kommentar

Die Einordnung beruht auf der relativen Chronologie Liutprands, der im Zusammenhang mit dem Umsturz in Pavia die ersten Regierungsmaßnahmen Berengars II. en bloc erwähnt (vgl. auch das vorige Reg.). Zu Antonius II. von Brescia, der erstmals 952 sicher bezeugt ist (Reg. 2238), s. Pauler , Regnum Italiae, S. 76f.; Bonini Valetti , La Chiesa bresciana, S. 30f. -- Liutprand weiß auch zu berichten, daß Bischof Boso von Piacenza, der natürliche Sohn Hugos und dessen langjähriger Erzkanzler, sowie sein Amtsbruder Liutfred von Pavia ihre Bistümer nur deshalb nicht verloren, weil sie Geld an Berengar zahlten (c. 30, a.a.O., S. 148; das Erzkanzleramt hat Boso allerdings bald abgeben müssen; vgl. Reg. 2020). Zu den von Liutprand in diesem Zusammenhang noch erwähnten Bischöfen Waldo von Como und Adelard von Reggio s. Regg. 1984, 1986 (Kommentar) u. 2144.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 2018, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0945-00-00_2_0_1_3_3_586_2018
(Abgerufen am 27.07.2017).