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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Papst Marinus (II.) verleiht Erzbischof Friedrich von Mainz den apostolischen Vikariat und missatische Rechte in partibus Germaniae Galliaeque .

Überlieferung/Literatur

(Deperditum, erwähnt in der Bestätigungsurkunde Agapits II. von 955 (Anfang bis Mitte) (B-Z2 246, vgl. Reg. 2309). -- Regg.: B-Z2 186; Jakobs , Germania pontificia IV, S. 73f. Nr. *59; J-L *3631.)

Kommentar

Wegen der Ausdehnung der Befugnisse des Mainzer Erzbischofs auf Gallien nimmt Zimmermann (B-Z2 186) einen Zusammenhang mit den westfränkischen Wirren des Jahres 946 an und schlägt eine Datierung zu Beginn desselben Jahres vor; vgl. Büttner , Erzbischöfe, S. 278f.; Simon , Rom, S. 181. -- Anfang Mai 946 ist Marinus II. gestorben (Reg. 2031). Schon Papst Leo VII. hatte Friedrich von Mainz zum Vicarius für ganz Germanien ernannt; s. Reg. 1786.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 2025, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0942-04-00_1_0_1_3_3_593_2025
(Abgerufen am 19.01.2017).