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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Zahlreiche Königsrichter (s. unten) begutachten und bezeugen das Tauschgeschäft zwischen dem Kloster S. Maria in Mailand (monasterium Gisonis ) unter der Äbtissin Sigelberga und der Kanonikerkongregation der Mailänder Kirche (ordo s. Mediolanensis ecclesie ), vertreten durch den Archidiakon Ambrosius, Sohn des weiland Aribert. -- Anselm notarius . -- a. r. Hu. 15, Lo. 11, Ind. 14. -- Als Gutachter und Zeugen begegnen die iudices domnorum regum Grimoald, Gumpert, Aribert und Magnus, nur als Zeugen die iudices domnorum regum Adelbert und Rotfred.

Überlieferung/Literatur

(Charta (cartula comutacionis ), ed. CD Langob., Nr. 564 Sp. 963-965.)

Kommentar

Das Königsjahr Hugos ist noch nicht umgesetzt; vgl. das vorige Reg. -- Viele der hier genannten Königsrichter sind schon im Februar desselben Jahres in dem in Mailand ausgestellten Placitum des Markgrafen Berengar (Reg. 1867) nachzuweisen. Im Kontext unserer Charta wird im Rahmen einer Grenzbeschreibung auch ein Königsrichter Warimbert genannt, der vielleicht mit dem im Umstand des Placitums genannten Königsrichter identisch ist, dessen Name dort nur noch teilweise lesbar ist ([Warimbe]rt). Zu den Örtlichkeiten s. auch Galetti , Abitazione, S. 172. -- Der Archidiakon Ambrosius handelt im Auftrag des Mailänder Erzbischofs Arderich; vgl. zu diesem schon Reg. 1865. Zum Kloster S. Maria "Gisonis" s. Reg. 1855. -- CD Langob., Nr. 563 Sp. 961-963 ist eine der berüchtigten Urkunden des Antonio Dragoni († 1860), die nicht berücksichtigt werden; vgl. Reg. 1339.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 1894, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0941-05-05_1_0_1_3_3_461_1894
(Abgerufen am 27.03.2017).