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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Hugo setzt seinen Sohn Boso, den ihm seine Konkubine Pezola geschenkt hat, nach dem Tode des Bischofs Wido von Piacenza zu dessen Nachfolger ein (Boso ... in Placentina post Widonis obitum episcopum ordinavit ecclesia ).

Überlieferung/Literatur

(Liutprand, Antapodosis IV, 14, ed. Becker , S. 112 (ed. Chiesa , S. 105).)

Kommentar

Bosos Vorgänger Wido ist letztmals 931 Oktober bezeugt (D 28 = Reg. 1643). Boso als Bischof und neuer Erzkanzler erstmals in dem nachfolgenden D 53 von 940 (oder 941?) Februar 6, dann wieder in D 56 (Reg. 1874) von 941 März 26. Vgl. Bresslau , Urkundenlehre I2 , S. 396f.; Schiaparelli , Ricerche V, S. 60; Pauler , Regnum Italiae, S. 81f. -- Zu Pezola, die nach Liutprand, a.a.O., von niederer Herkunft gewesen sein soll (vilissimorum servorum sanguine ), s. auch Reg. 1865. -- In Anerkennung der beständigen Treue des Bischofs Boso hat Hugo 945 für die Kathedrale von Piacenza geurkundet (D 78 = Reg. 1995).

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 1841, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0940-02-06_1_0_1_3_3_407_1841
(Abgerufen am 29.03.2017).