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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Papst (Stephan VIII.) urkundet für das Kloster des Hl. Mauritius in Magdeburg.

Überlieferung/Literatur

(Deperditum, erwähnt im Schreiben des Mainzer Erzbischofs Wilhelm an Papst Agapit II. von Herbst 955 (B-Z2 249). -- Reg.: B-Z2 155.)

Kommentar

Im Schreiben des Mainzer Erzbischofs (vgl. Reg. 2319) ist in allgemeinen Worten von Privilegien für das Moritzkloster die Rede, die von Papst Agapit II. und seinen Vorgängern ausgestellt worden seien: monachi Magadaeburgensis coenobii eodem privilegio a vobis vestrisque antecessoribus sunt adminiculati (ed. Jaffé , Bibliotheca III, S. 347-350, bes. S. 349 = ed. Quiter , Untersuchungen, Anhang III S. 188-190, bes. S. 190). Der Vergleich zwischen D O.I.21 (939 Juni 7) und D O.I.37 (941 April 23) macht es wahrscheinlich, daß die päpstliche Privilegierung in der Zwischenzeit erfolgt sein muß (vgl. B-Z 2 155 ), womit nur Papst Stephan VIII. als Aussteller in Frage kommt. Ob und in welcher Form Otto d. Gr. damals an den Papst zugunsten des Mauritiusklosters herangetreten ist, ist unklar. Huschner , Kommunikation, S. 425, vermutet, daß die angebliche Abstammung Stephans VIII. aus dem Ardennergrafenhaus, die von Sielaff , Bild, S. 125f., erwogen worden ist (vgl. Reg. 1826), die Kontakte erleichtert haben könnte. -- Vgl. noch Hehl , Papstbezug, S. 217; Maleczek , Überlegungen, S. 181.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 1880, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0939-03-00_1_0_1_3_3_446_1880
(Abgerufen am 28.07.2017).