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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Der Notar Dominicus schreibt die Urkunde über einen Gütertausch zwischen Bischof Petrus (II.) von Lucca und genannten Privatleuten, darunter die Notare Richimund und Sichard. -- Als Gutachter und Missus des Bischofs begegnet u.a. der Notar Leo, Sohn des weiland Hildighis. Als Missi des Dux Wido (von Tuszien) fungieren der Schöffe Ghisalpert, Sohn des weiland Notars Petrus, sowie die Notare Roppald, Sohn des weiland Gheripald, und Petrus, Sohn des genannten Schöffen Ghisalpert. -- a. r. Hu. 2, Ind. 1. -- Unter den Zeugen auch der Notar Fraimund.

Überlieferung/Literatur

(Charta (cartula comutationis ), ed. Barsocchini, Raccolta, in: Memorie e docc. del ducato di Lucca V/3, Nr. 1214 S. 122f.)

Kommentar

Die Datierungsangaben führen einheitlich auf Januar 928. -- Zu Markgraf Wido von Tuszien, dem Halbbruder König Hugos, der etwa 926 die römische Stadtherrin Marozia geheiratet hatte (Reg. 1506, s. auch das vorige Reg.), vgl. bes. Hofmeister , Markgrafen, S. 401-403 (mit Erwähnung unseres Stückes S. 401 Anm. 1). -- Allgemein zu den Luccheser Tauschurkunden Mailloux , Modalités, S. 719-723. Zu den dort begegnenden Missi des Bischofs und des Herzogs grundlegend Schwarzmaier , Lucca, bes. S. 276-281; vgl. auch Mastruzzo , Signum, S. 117.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 1535, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0928-01-01_1_0_1_3_3_101_1535
(Abgerufen am 24.07.2017).