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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Hugo urkundet für die Abtei Nonantola (de omnibus rebus ... de quibus precepta habentur in eodem loca confirmata a precessoribus nostris imperatoribus et regibus Aistulfo, Karulo, Hugone ).

Überlieferung/Literatur

(Deperditum, erwähnt in D O.II.283 von ca. 982 Sept./Okt., bes. S. 330 Z. 32-34. -- Druck: Schiaparelli , I Diplomi di Ugo e di Lotario, Diplomi perduti, Nr. 10 S. 363f.)

Kommentar

Bei der verlorenen Urkunde Hugos handelt es sich wahrscheinlich um ein allgemeines Schutz- und/oder Bestätigungsprivileg, vergleichbar etwa den Präzepten Berengars I. für die Abtei (Regg. 1092 u. 1233). Warum unter den zahlreichen Herrschern, die für Nonantola geurkundet haben, von der Kanzlei Ottos II., der sich damals in Capua aufhielt, nur Aistulf (s. Brühl , CD Longobardo III, Nr. 25-26), Karl (wohl Karl d. Gr.) und Hugo genannt werden, ist unklar; vgl. Gaudenzi , Il monastero di Nonantola II, bes. S. 188-192. Allgemein zu Nonantola s. bes. Reg. 1346 (Lit.). Abt war dort bis 929 Gregor (s. Reg. 1521 ), dann der in Regg. 1601 u. 1612 schon erwähnte Ingelbert (929-941).

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 1623, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0926-04-17_8_0_1_3_3_189_1623
(Abgerufen am 19.10.2017).