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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,3

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Hugo comes et marchio (Hugo von Vienne) schenkt der Kirche St-Pierre in Vienne zu seinem Seelenheil und dem seiner verstorbenen Gemahlin, der Königin Willa (pro remedio anime uxoris mee nomine Ville regine ), die im Atrium der Kirche beigesetzt ist (in atrio S. Petri sepelita fuit ), Güter im Viennois im Ort Orthis in genannten Grenzen, die er durch königliches Präzept (per preceptum regale : Dep., s. das vorige Reg.) erhalten hat.

Überlieferung/Literatur

(Undatierte Charta (donatio ), ed. (in Auszügen) Chevalier , Cartulaire de St-André-le-Bas de Vienne, Append., Nr. 14*, S. 223f. (zu "environ 910").)

Kommentar

Zu Willa, der Witwe des Königs Rudolf I. von Hochburgund, die Hugo Ende 912/913 geheiratet hatte, vgl. Reg. 1453. Die ungefähre zeitliche Einordnung der Schenkung ergibt sich aus der Überlegung, daß diese wohl vor seiner zweiten Eheschließung mit Alda (Hilda) anzusetzen sein wird (Reg. 1475). Auf jeden Fall muß die Schenkung vor Hugos Abreise nach Italien Mitte 926 (Reg. 1483) ergangen sein. -- Zur Lage von St-Pierre südöstlich vor den frühmittelalterlichen Mauern der Stadt unweit der Rhône vgl. Brühl , Palatium I, S. 229f. Ein Kloster wurde dort von Hugo erst etwas später gegründet; vgl. Reg. 1479. -- Vgl. im übrigen die Reg. 1453 genannte Lit.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,3 n. 1466, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0923-00-00_1_0_1_3_3_32_1466
(Abgerufen am 31.03.2017).