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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Kommentar

Das Inkarnationsjahr ist ein Jahr zu niedrig berechnet; vgl. den gleichen Fehler in der NU ( Schiaparelli, I Diplomi di Berengario I, Nr. 30 = Reg. 1099). - D 27, geschrieben von Restaldus A (vgl. zuletzt Reg. 1084), fügt sich in eine ganze Reihe von erhaltenen Immunitätsprivilegien für S. Maria Theodote ein. Unmittelbare, zum Teil recht frei ausgeschriebene Vorlagen (vgl. den Kursivdruck durch Schiaparelli) sind eine Urkunde Ludwigs II. ( D Lu.II.53 = B-Zi 319) und D Ka.III.45 ( B-Zi 673); vgl. dort die älteren Vorlagen; s. auch noch Schiaparelli, I Diplomi di Guido, Nr. 10; D Af.139; Schiaparelli, I Diplomi di Berengario I, Nr. 30,84,90 u. 128; Schiaparelli, I Diplomi italiani di Lodovico III, Nr. 9 u. 20; Schiaparelli, I Diplomi di Ugo e di Lotario, Nr. 30 und D O.I.274. Eine enge Formularverwandtschaft besteht auch zu Schiaparelli, I Diplomi di Ugo, Nr. 20, für S. Pietro in Ciel d'Oro zu Pavia. - Allgemein zum Empfänger und zur Sache vgl. die B-Zi 319 angeführte Lit. Die Äbtissin Risinda, die Schwester des Bischofs Haimo von Belluno, ist seit 877 bezeugt ( B-Zi 539), ein Jahr später hat Berengar auch für ihre gleichnamige Nichte und Nachfolgerin geurkundet (Reg. 1099); vgl. auch Rosenwein, Family Politics, S. 264f. Der als Klostergründer bezeichnete Gregor ist nicht weiter bekannt; in den älteren Urkunden wird er nicht genannt. Hudson, Pavia, S. 247, vermutet, daß er gegen Ende des 7. Jahrhunderts lebte. Vgl. auch Kehr, IP VI, S. 211. - Zu den Häfen von Pavia vgl. Settia, Pavia, S. 122f.; zu Caput Lactis ebd., S. 123. Zum Wald Carbonaria vgl. Settia, Pavia, S. 141 (der Name lebt fort im Ort Carbonara al Ticino).

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 1087, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0899-03-28_1_0_1_3_2_1090_1087
(Abgerufen am 20.04.2018).