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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Arnulf legt die aus Rom mitgebrachten Reliquien der heiligen Jakobus, Pankratius und weiterer Heiligen in der von ihm von Grund auf erbauten und den genannten Heiligen geweihten Kirche und königlichen Kapelle in Roding nieder (aecclesiam et regalem cappellam nostram, quam ad Rotagin a fundamentis construere iussimus et dedicare fecimus in honore et veneratione sancti Iacobi apostoli fratris Domini et sancti Pancratii Sanctorumque, quos a Roma nobiscum in istam patriam deferimus). Erwähnt in D Af.145 ( M2 1920) von 896 August 2, bes. S. 221 Z. 25-28. - Reg.: Swinarski, Kirchenbesuche, Nr. 104 S. 404f.

Überlieferung/Literatur

Arnulf wird nach seiner Rückkehr aus Italien in der zweiten Maihälfte (Reg. 1027) sicherlich persönlich in Roding die mitgebrachten Reliquien niedergelegt haben (zu vorsichtig Swinarski, a.a.O.). Erst am 8. Juli ist er in Regensburg nachgewiesen, wodurch sich die hier vorgeschlagene Datierung seines Besuches ergibt. - Vgl. Dümmler, Geschichte III2, S. 421 u. 477; Nobel, Heiligenverehrung, S. 51 u. 222. - Allgemein zur Kapelle in Roding s. Streich, Burg und Kirche I, S. 48 m. Anm. 162,394 m. Anm. 288a.

Kommentar

Etwa August/September wird Arnulf in Regensburg von einer neuerlichen Gesandtschaft (vgl. Reg. 983, Kommentar) des byzantinischen Kaisers Leon VI. aufgesucht ( M2 1922a); vgl. Hiestand, Byzanz, S. 75; Leyser, Relationships, S. 35; Hiestand, Arnulf von Kärnten.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 1028, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0896-06-00_1_0_1_3_2_1030_1028
(Abgerufen am 16.01.2017).